Mood Food – Ernährung und Haltung bei Depressivität

Mood Food – Ernährung und Haltung bei Depressivität

Mein neues Jahr beginnt emsig – wie geht es euch da?

Wenn viel Programm und Anforderung ansteht (ungeachtet der unerwarteten „Zwischenfälle“, die gerne mal passieren), ist besonders wichtig, dass wir gut zu uns selbst sind: laufend einen Ausgleich schaffen, gute Gedanken pflegen und einen für uns wohligen Lebensführungsstil finden.

Eines meiner Aufgabenziele in den kommenden Monaten ist die Vorbereitung auf den Diplomabschluss meiner Ausbildung zur Kräuterpraktikerin nach Hildegard von Bingen. In meinen Ausbildungen war und ist ein wichtiger Motivator, der Frage nachzugehen, was wir aus eigener Kraft und mit natürlichen Mitteln tun können, damit wir uns wohlfühlen.

Diese Frage möchte ich mit „Mood Food – Ernährung und Haltung bei Depressivität (emotionaler Hochsensibilität und Verstimmungen)“ in meiner Diplomarbeit zum Thema und in meiner Praxis zum Programm machen.


In den vergangenen Jahren und im Rahmen der unterschiedlichen Lehrgänge (TCM, TEM, Mentales, Ernährung, Energetik), die ich besucht habe, durfte ich viele, viele wertvolle Mittel und Wege kennenlernen und erproben. Jetzt ist Zeit für ein fröhliches „Best of“ 🤓!

Die Ausarbeitung in meiner Diplomarbeit wird als Grundlage für einen mehrwöchigen Workshop dienen, welcher gemeinschaftlich, zeitlich möglichst unaufwändig und vor allem stimmungs- und wirkungsvoll sein soll.

Den Rahmen dieses Workshops bilden Gruppentreffen (Wissensvermittlung, Erfahrungsaustausch, Motivation), profunde Wissensvermittlung aus dem Ernährungs- und Mentaltraining (in der Gruppe, in den Unterlagen) sowie Behandlungseinheiten mit individueller energetischer Beratung. Auch Bewegung und der Einsatz von ätherischen Ölen werden eine wichtige Rolle spielen.

In allen Themenbereichen hat sich als sinnvoll erwiesen, sich langsam anzunähern, mit einer überschaubaren Informationsmenge (es braucht nicht viel!) zu arbeiten und Maßnahmen alltagstauglich zu gestalten.

Die Themen und Inhalte sind für jeden geeignet – insbesondere aber für Menschen,

  • die mit ihren Lebensumständen hadern,
  • die etwas verändern wollen, aber Ansatz und Motivation nicht finden können,
  • mit psychischem Ungleichgewicht, Ängsten, Hochsensibilität und depressiven Verstimmungen
    (der Workshop ist keine Therapie und kein Ersatz dafür – aber eine selbstbestimmte, eigenermächtigende Maßnahme und wertvolle Begleitung!).

 

Wir finden in dem Workshop einen Koffer voller Werkzeug, mithilfe dessen wir sowohl gemeinschaftlich als auch selbstbestimmt unseren Weg entdecken und gehen können. Wir sind nicht Opfer unserer Emotionen oder von Lebensumständen!


Ich möchte euch vorab ein paar bewährte, natürliche Mittel vorstellen, die sich wunderbar in den Alltag integrieren lassen:

Die ätherischen Öle Bergamotte und Ylang Ylang haben hervorragende Eigenschaften bei Befindlichkeitsstörungen (inklusive weiterer positiver Wirkeigenschaften – z.B. auf die Haut, Verdauung, Blutdruck, bei Infekten, …). Du kannst sie zu deinen Pflegeprodukten (Creme, Duschbad, …) mischen, in einem Diffuser vernebeln, wie ein Parfum auftragen (Achtung – Bergamotte ist fotosensitiv, daher die Haut bei Anwendung nicht unmittelbarer Sonneneinstrahlung aussetzen!), auf den Fußsohlen über Nacht wirken lassen, …

Von Young Living gibt es eine sehr gute Ölmischung mit dem Namen „Joy“ – darin ist unter anderem Bergamotte enthalten.

Depressivität ist eine Form von Blockade – in der TCM sprechen wir auch von Stagnation. Signifikant für Stagnation sind gegensätzliche Zeichen/Symptome – wir haben ev. einerseits innere Hitze (im oberen Körperbereich), andererseits aber zuviel Kälte oder Feuchtigkeit (im unteren Körperbereich). Denn, wenn der Energiefluss irgendwo blockiert ist, haben wir auf einer Seite „zu viel“ und auf der anderen „zu wenig“ (wie ein abgedrückter Wasserschlauch). Das erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl bei der Auswahl der Maßnahmen – nicht, dass wir mit der Anwendung eines Mittels zwar das eine Zeichen lindern, das andere jedoch verstärken.

In der TCM wollen wir zunächst die geschwächte Energie und ausgelaugten Körpersäfte stärken sowie die Stagnation lösen (Qi und Blut bewegen). Dabei kommen uns verdauungschonende, gut zubereitete Speisen mit süßem Charakter (gute Kohlenhydrate) und der scharfe Geschmack zuhilfe. Scharfes vermag Stagnation zu lösen, aber die Menge ist hier von großer Bedeutung – ein Übermaß kann das Gegenteil und Hitze/Unruhe bewirken. Wichtig ist der gezielte und regelmäßige Einsatz in angemessener Dosierung.

Vor allem Gewürze und Kräuter haben mit ihrer Schärfe eine positive Wirkung auf unser Gemüt: Chili, Koriander, Muskatnuss, Thymian, Rosmarin, Oregano, Wacholder, Safran, Mönchspfeffer, Brunnenkresse, aber auch die Gemüsesorten Fenchel und Kohl z.B.

Süße Lebensmittel, die uns bei Depressivität unterstützen sind unter anderem Reis, Cashewnüsse und Johanniskraut (leicht süß).

In Einklang mit den Erkenntnissen der TCM haben auch Hildegard von Bingens Empfehlungen für z.B. Dinkel, Birnen, Bertram und Galgant für unser Wohlbefinden große Bedeutung.


Wir schöpfen mit unserer eigenen Natur, unserem Geist und den natürlichen Mitteln um uns herum glücklicherweise aus dem Vollen – was uns hilft, ist die gegenseitige Motivation und Unterstützung, Geduld, Austausch von guten Erfahrungen, ein wenig Grundlagenkenntnis und ein individuell angepasster Weg zum Ziel. Wobei definitiv immer der Weg schon das Ziel beinhaltet – wir sind also, wenn wir es so sehen wollen, sowieso laufend am Ziel 😃!

 

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