Dein Bild vom Leben

Dein Bild vom Leben

Als kleines Mädchen im Kindergarten habe ich häufig die Erfahrung gemacht, dass mir Spielzeug einfach weggenommen wird oder ich darum kämpfen muss. Ich hab das nie ganz verstanden und es hat Unbehagen bei mir ausgelöst.

Irgendwann bin ich auf die Idee gekommen mir die Buntstifte, die eh niemanden interessieren, zu schnappen. Damit habe ich alles , womit ich mich beschäftigen wollte auf Papier oder in die Luft gemalt: ein Pferd, eine Puppe, ein Haus, … .

Ich war schwer zufrieden: ich habe meine eigene Wirklichkeit erweitert! In meiner Wahrnehmung war alles für mich greifbar. Und ich habe Dinge geschaffen, die als Spielzeug im Kindergarten gar nicht verfügbar waren (Pferd!). Das klappt mit einem kindlich undbeschwerten und fantasievollen Zugang ganz prima!

Interessanterweise scheint diese Zufriedenheit aufgefallen und das Interesse für Buntstifte unter meinen Kollegen gestiegen zu sein …

Prima – das Spielzeug war auch wieder frei 😉!


Vorstellung im entspannten Zustand beeinflusst unsere Wirklichkeit.

Darauf basiert die Wirkung von Methoden wie z.B. Hypnose, Gedankenreisen und anderen Entspannungstechniken.

Wir machen das sogar regelmäßig im Alltag: wenn wir z.B. eine vertraute, automatisierte Tätigkeit durchführen (z.B. Kartoffel schälen) schalten wir in einen meditativen Modus – die elektrische Aktivität im Gehirn befindet in einem niedrigeren Frequenzbereich. Wir sind zwar nicht mehr 100% im Geschehen, erschrecken leicht bei Störung, dafür können wir uns in diesem Befindlichkeitsstatus gut erholen. Besonders, wenn unsere Gedanken dabei in positive Vorstellungen abschweifen, fühlen wir uns anschließend bestimmt gestärkt.

Die Kombination aus Entspannung und positiven Suggestionen kann einen weitreichenden Einfluss auf unsere Wahrnehmung, Ausrichtung, Haltung und infolge Befinden entfalten. Methoden werden inzwischen auch verstärkt im medizinischen Bereich eingesetzt: z.B. Hypnose bei Schmerzen, als Ergänzung zu einer Lokalanästhesie oder bei emotionalem Ungleichgewicht.

Das funktioniert so gut, weil Gedanken, Emotionen und Muskeln miteinander in Verbindung stehen. Was wir denken hat Auswirkung auf unser Empfinden, unsere Haltung, unsere Bewegung, unser Handeln und infolge die Reaktion der Umwelt auf uns.

Bei entspannenden Behandlungen haben wir einen weiteren Benefit: unser Gehirn wird durch Berührung wesentlich aufnahme- und lernfähiger. Dafür sorgt ein niedriger Cortisolspiegel in Kombination mit dem Wohlfühlhormon Oxytocin und der Aktivierung unseres parasympathischen Nervensystems. Mit der Einwirkung von Noradrenalin macht uns Berührung achtsamer. Wenn wir uns dabei in einer schönen, beglückenden Vorstellung vertiefen, ergänzt das die Wirkung der Entspannung.

Dahingehende Angebote in meiner Praxis sind z.B. Holistic Pulsing, Progressive Muskelentspannung, Gedankenreisen und mentale Techniken.

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